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Mit Carpe Diem Sprachreisen auf nach China:
Sprachreisen mit carpe diem

28.05.06

Dujiangyan Irrigation System

Heute war wieder ein herrlicher Tag. Es regnete nicht mehr, zeitweise schien die Sonne, es war aber immer angenehm warm, nicht heiß.
Pünktlich um 8.30 Uhr stand Mr Hu, der Vice Principle, mit seinem Auto vor der Tür, um uns zum Ausflug abzuholen. Uns begleitete Miss Liao, eine weitere Englischlehrerin der Senior School. Sie war heute als Sprachrohr zwischen uns und Mr Hu tätig, da er kein Englisch spricht. Unser Ausflug führte uns nach Dujiangyan. Auf dem Highway dorthin waren wir fast die einzigen, da die meisten Fahrer die Landstraße benutzen, um den Wegezoll nicht zahlen zu müssen. So gelangten wir zügig an unser Ziel. Die Kulisse bei der Einfahrt in die Stadt ist wunderschön, am Horizont erhebt sich das Qingcheng-Gebirge. Wir besichtigten die berühmte Bewässerungsanlage, die seit über 2000 Jahren in Betrieb ist. Die beiden Hängebrücken, sowie das Museum und der Tempel, die Li Bing, dem Mitbegründer der Anlage, gewidmet sind, waren dabei die Höhepunkte. Die Parkanlage war herrlich angelegt. Auf den Wanderwegen ertönte dezent erholsame traditionelle chinesische Musik aus Lautsprechern, die als Stein wunderbar ins Bild der Grünanlagen passten. Nach drei Stunden bergauf bergab kehrten wir in einem Restaurant zum Mittagessen ein. Es wurde wieder viel zu viel aufgetischt, aber für Gäste ist das eben selbstverständlich, wie uns erklärt wurde. Gegen 15.00 Uhr waren wir wieder zu Hause. Kaum vom Einkauf zurück in der Wohnung, klingelte das Telefon. Tina wollte wissen, ob wir zu Hause sind und sie vorbei kommen kann. Sie brachte zwei Becher mit Obststücken, Eiswürfeln und Graupen versehen als Kostprobe mit. Diese Erfrischung ist hier im Sommer sehr beliebt und schmeckte auch uns sehr gut. Nachdem Linda mir gestern drei weitere Geschenke mit auf den Weg gab, brachte Tina heute ihr Geschenk vorbei. Ich möchte nicht wissen, wie viel ich im Endeffekt am Sonntag für Übergepäck bezahlen muss.
Den Abend verbrachten wir in der Stadt, wo wir den zahlreichen Tänzern auf den öffentlichen Tanzflächen bei ihren täglichen Übungen zusahen. Es ist einfach zu schön, die Leute hier so unbeschwert und harmonisch tanzen zu sehen. Nach unserer Rückkehr gab es die nächtliche Tasse Tee und das Schwätzchen mit Camille.

Posted by carola um 28.05.06 23:12

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