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Mit Carpe Diem Sprachreisen auf nach China:
Sprachreisen mit carpe diem

11.04.06

Ein stürmischer Nachmittag

Heute war es zunächst wieder sehr schwül warm. Die Sonne schien nicht einmal, doch ohne viel Bewegung lief mir bereits der Schweiß den Rücken hinunter. Am Vormittag führte mich mein täglicher Rundgang zur Junior School. Da ich mich für heute Abend mit Camille zum Dinner verabredet hatte, wir wollten Fisch essen, wollte ich mir von Claire oder Jane die genaue Bezeichnung der Menüs aufschreiben lassen, die wir im Restaurant nahe der Schule schon gemeinsam verspeist hatten. Der gedämpfte Fisch und die Pilze waren echt ein Genuss, diese wollte ich auch Camille einmal vorstellen. Da ich keine Gefahr laufen wollte, versehentlich etwas anderes zu bestellen, ging ich auf Nummer Sicher und ließ mir die Bezeichnung genau auf Chinesisch aufschreiben. Beide freuten sich sehr, mich "außer der Reihe" zu sehen und dass mein Interesse für diese Speisen so groß war. Bei der Gelegenheit fragten sie mich nach meinen Plänen für die freie erste Maiwoche. Da alle Lehrer, sowohl an der Senior als auch an der Junior School, an mindestens zwei oder drei Tagen zur Aufsicht in die Schule müssen, der Plan aber noch nicht steht, kann mich keiner von denen begleiten. Sie machten mir aber viele Vorschläge für Ausflüge. Ich weiß noch nicht, inwieweit ich hier allein China erkunde. Vielleicht finde ich ja noch jemanden, der mitkommt. Es waren viele interessante Sachen dabei, die man unbedingt gesehen haben sollte, u.a. wieder Tibet. Das habe ich aber für mich inzwischen gestrichen. Es gibt genug andere sehenswerte Ziele.
Während meiner heutigen Unterrichtsstunde kam plötzlich ein unglaublicher Sturm auf, der erst einmal alles im Raum umherflattern ließ, weil ja immer alle Fenster und Türen weit offen stehen müssen. Draußen knallte es an allen Ecken und Enden, weil sich Balkone und Dinge darauf selbstständig machten. Dann wurde es draußen sehr dunkel, und zu allem Überfluss ging nach einer gewissen Zeit auch noch der Strom weg, so dass wir völlig im Dunkeln saßen. Wir redeten tapfer weiter, ließen uns davon nicht beeindrucken, und irgendwann kam dann der Strom auch wieder.
Trotz des Sturmes, es regnete aber nicht, machten sich Camille und ich auf den Weg zum Dinner. Es war inzwischen etwas kühler geworden. Alles klappte wie am Schnürchen, wir fanden auf Anhieb das Restaurant und bekamen genau das, was wir wollten. Wir wurden sogar an dem Tisch platziert, an dem ich bereits zweimal gesessen hatte. Das Personal hatte mich wiedererkannt.
Zu Hause angekommen musste ich feststellen, dass einige Glühlampen in den Zimmern ihren Geist aufgegeben haben. Ob das durch den Stromausfall verursacht wurde? Das Licht war allerdings nicht eingeschaltet während des Ausfalls. So sitze ich jetzt im Dunkeln, nur mit meiner Taschenlampe von zu Hause in der Hand, in meinem Arbeitszimmer, um diesen Bericht zu verfassen. Aber nur hier gibt es den Internetanschluss. Die Lampen hängen so hoch, da komme ich ohne Leiter gar nicht an, um die Glühlampen zu wechseln. Mal schauen, ob sich auch dafür morgen in der Schule jemand findet, der mir behilflich ist.

Posted by carola um 11.04.06 22:31

Mit Carpe Diem Sprachreisen auf nach China:
Sprachreisen mit carpe diem

Kommentare

Das hoert sich ja alles sehr, sehr abenteuerlich an. Erst der speckige Fernseher und nun auch noch Sturm und Stromausfall...Halte tapfer durch, Schwesterlein!

Ich habe uebrigens in Berlin ein Hotpot-Restaurant entdeckt und werde es demnaechst mal ausprobieren. Wenn es etwas taugt, lade ich dich dazu ein, sobald du wieder in heimatlichen Gefilden bist...
Alles Liebe und Gute wuenscht dir
Conny

Posted by: conny um 12.04.06 01:05

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